Wenn man neuesten Meinungsumfragen glauben möchte, so würden über 70 % der Deutschen am liebsten ökologisch und nachhaltig bauen. Schadstoffe in Innenräumen, Schimmelbelastungen oder gar Gefahrstoffe sind der Albtraum aller Bauherren.
Nach den PCP-, KMF-, PCB-, PAK- oder Asbestsanierungsfällen macht sich eine ganze Reihe von neuen Risikostoffen in Innenräumen breit.
Der Stuckateur als Fachmann für das gesunde Bauen hat die besten Möglichkeiten, mit mineralischen Produkten die Innenräume nachhaltig und gesund auszustatten.
Um in diesem interessanten Markt Fuß zu fassen, ist ein umfassendes Wissen notwendig. Im Rahmen der Kalktagung wurde der Grundstein für diese Bauberaterausbildung gelegt. Gemeinsam mit der Akademie für Nachhaltiges Bauen, Weikersheim, hat das Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade diese Bauberaterausbildung auf die Besonderheiten der Stuckateure optimiert.
Mit dem Institutsleiter, Herrn Karl-Heinz Weinisch, wurde ein exzellenter Fachmann gefunden, der sich für die Belange des Handwerks einsetzt.
Der Bauberater trägt dazu bei, dass Risikostoffe und Gefahrstoffe erkannt und beseitigt werden. Er sorgt für ökologisch, gesundheitlich und nachhaltig verbesserte Lebensbedingungen im Wohn- und Arbeitsbereich. Zudem zielt er auf das vermehrte Interesse an Energieeinsparmaßnahmen von Immobilieneignern ab.
Da kein Baufachmann, Handwerker oder Sachverständiger alle Kompetenzen alleine abdecken kann, wird eine regionale Zusammenarbeit in einem Kompetenz-Netzwerk empfohlen.
Durch diese Qualifizierung werden Sie aufgenommen in das bundesweite Bauberaternetzwerk kdR www.bauberater-kdr.de.
Die Qualifizierung gliedert sich in 3 Blöcke:
